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LSF und UVA – Was bedeutet das für mich und meinen Hauttyp?

Wer kennt es nicht, der Winter ist vorüber, die Sonne weckt uns schon in den frühsten Morgenstunden – höchste Zeit, sich für Sommer, Strandurlaub und Schwimmbad vorzubereiten.

Das wichtigste Thema hierbei: Sonnenschutz.
Auf der Suche nach dem perfekten Sonnenschutzmittel stehen wir vor Regalen die gefüllt sind davon – das Angebot ist kaum zu überschauen. Sonnenschutzmittel in allen Formen und Größen, auf deren Cover Beschriftungen wie „LSF“ mit Kennziffern von 10-50+ und „UVA“ stehen. Doch was sagen uns diese Abkürzungen und was bedeuten sie für uns, vorallem im Zusammenhang mit unserem Hauttyp?
Mit diesem Beitrag wollen wir diese Fragen beantworten.

Zunächst wollen wir das Thema „Hauttyp“ etwas näher beleuchten.

Die gebräuchlichste Klassifikation von Hauttypen umfasst die Typen I bis IV und wird durch die Typen V (braune Haut) und VI (schwarze Haut) komplettiert. Während Typ I noch durch eine sehr helle Hautfarbe und eine sehr geringe Bräunung, die sich eher durch Sommersprossen bemerkbar macht charakterisiert wird ändern sich diese Merkmale aufsteigend bis zu Typ IV, der schon eine bräunliche oder olivfarbene Haut und eine schnelle Bräunung aufweist.

Das wichtigste Merkmal für unseren Sonnenschutz ist jedoch die Eigenschutzzeit, die mit dem entsprechenden Hauttyp einher geht. Diese beschreibt die Zeit, die wir unsere Haut ohne Sonnenschutz der Sonne aussetzen können. Während der Typ I maximal 10 Minuten ungeschützt in der Sonne verweilen sollte, erhöht sich die Eigenschutzzeit über die Typen II (10-20 Minuten) und III (20-30 Minuten) bis hin zu Typ IV, der sich mehr als 30 Minuten ohne Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten kann.

Wenn Ihr mehr über die Hauttypen erfahren wollt schaut hier mal rein: „Julies Hauttyp-Test“.

Euren Hauttyp könnt Ihr optimal bei eurem Dermatologen des Vertrauens bestimmen lassen.

Da wir nun die Eigenschutzzeit unserer Haut kennen, können wir uns an die Auswahl unseres Sonnenschutzmittels machen. Denn der Lichtschutzfaktor (LSF) der Sonnenschutzmittel gibt uns in Kombination mit der Eigenschutzzeit an, wie lang wir die Sonne genießen können, bis wir uns erneut eincremen müssen.

Die Faustformel hierbei: Eigenschutzzeit x LSF = maximale Zeit in der Sonne.

Das bedeutet: bei einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten und einem LSF von 30 können wir das Sonnenbad maximal 300 Minuten lang genießen. Es wird jedoch empfohlen, die so errechnete Zeit sicherheitshalber nur zu zwei Dritteln auszunutzen und dann erneut Sonnenschutz aufzutragen. Erneutes Auftragen des Sonnenschutzes verlängert jedoch nicht die maximale Sonnenbad-Zeit.

Zu guter Letzt wollen wir uns die Abkürzung „UVA“ genauer anschauen.

Das Sonnenlicht setzt sich aus mehreren Anteilen zusammen. Hierbei sind der UV-A- und der UV-B-Anteil diejenigen, vor denen wir uns schützen wollen. Der UV-B-Anteil, der nur in die oberen Hautschichten eindringt und für den Sonnenbrand verantwortlich ist, ist kurzwelliger als der UV-A-Anteil, der jedoch tiefer in die Haut eindringt und dort nicht sichtbare Schäden verursachen kann.

Daher müssen Sonnenschutzmittel bestimmte Kriterien zur Mindestwirksamkeit gegenüber den beiden Anteilen aufweisen.

Der LSF trifft dabei nur eine Aussage über die Wirksamkeit des Sonnenschutzmittels gegen die UV-B-Strahlen. Der Schutzfaktor gegen die UV-A-Strahlung muss dahingegen mindestens ein Drittel des LSF betragen und kann dann auf dem Cover des Sonnenschutzmittels mit dem Symbol „UVA“ bestätigt werden.

Dem Sommer oder dem nächsten Strandurlaub wird dann nichts mehr im Wege stehen.